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LABORMANIFEST #7

13. October 2018 - 21. October 2018

In der siebten Ausgabe lag der Fokus auf die Weiterentwicklung bereits entstandener Stückideen. Hierfür wurden vier regionale und internationale Choreograph*innen und Kollektive eingeladen, die innerhalb von sechs Tagen ihre Stücke weiterentwickelten. Die Ergebnisse wurden der Öffentlichkeit in einem OFFENEN STUDIO am letzten Abend präsentiert.

ORGATEAM:

Lisa Klingelhöfer, Rebecca Narum, Zina Vaessen

Gute Fee:

Melanie Seeger

 

PROGRAMM:

 

CREATION LAB:

Am Samstag und Sonntag startete das LM#7 mit einem Creation Lab, geleitet von Nadine Gerspacher und Julien Rossin.

 

Emi Miyoshi, Shibui Kollektivs

konzetrierte sich auf die Tanzforschung des „MA“, dem ersten Teil ihres gemeinsamen Forschungsprojektes „ASA“ zwischen Tanz und Videoinstallation.
MA ist ein japanisches Wort, das grob mit „Leere“, „Raum“, „Pause“ oder „Entfernung“ übersetzt werden kann. MA ist gefüllt mit nichts als Energie und Gefühl. Es spricht von Stille im Gegensatz zu Klang, von Mangel im Gegensatz Fülle. Es ist die momentane Sprechpause, die nötig ist, um bedeutungsvolle Worte zu vermitteln, die Stille zwischen den Noten, die die Musik ausmachen. Die Choreographin Emi Miyoshi beginnt mit der Beziehung zwischen Stimme, Musik und Bewegung, die es den Tänzern ermöglicht, ein Gefühl des Dialogs zu verkörpern.

 

Kompagnie Zemiata

Youri De Gussem aus Brüssel und Julie Querre aus Frankreich gründeten in 2017 die Kompagnie Zemiata und entwickelnten ihr Stück „Un Deux“ weiter. “Un Deux”  ist ein Duett über die Beziehung zwischen zwei Menschen. Es geht um Liebe, Freundschaft, Leidenschaft, Täuschung, Zweifel, Unverständnis und wieder um die Liebe. Es ist eine Forschung über Individualität innerhalb eines Paares und um das jeweils individuelle Bedürfnis nach Kollektivität.

 

Daniel Rakovsky

Daniel aus Frankreich studierte vor seine Tanzausbildung bei TIP Philosophie und Ästhetik in Paris. Im LM#7 arbeitete er an seinem Projekt „Waterlilies“, inspiriert von dem Gemälde von Claude Monet, das im Museum der Fondation Beyeler hängt. Er sagt: „Waterlilies ist ein musikalisches, fast abstraktes Kunstwerk, das auf Rhythmen, visuellen Echos, subtilen Harmonien und Farbkontrasten basiert.“ Das Hauptthema des Projekts ist die Erforschung eines choreografische Material, das diese Musikalität reflektieren und unterstützen könnte. Es die Suche nach der Integration von bildender Kunst und Tanz in den selben physischen Raum.

 

Pablo Sansalvador

Pablo griff seine Outdoor-Performance mit 300 Pappkartons auf, die er zu einer intimen Studioperformancen umwandelte. Er erforscht die menschliche Verspieltheit und Neugier in jedem Menschen und wie ein Kind stundenlang mit einer Pappschachtel spielen kann. Er versucht zu verstehen, wie solch ein einfaches Objekt eine verspielt und kreative Natur widerspiegeln und diese körperlich und emotional umgesetzt werden kann.

 

Als TÄNZER*INNEN UND PERFORMER*INNEN FORSCHTEN MIT:

Dagny Borsdorf, Kai Brügge, Fiona Combosch, Youri De Gussem, Charlotte Keefe, Julia Klockow, Lola Lefevre, Paula Niehoff, Sol Pardo, Julie Querre

 

 

Foto: Jennifer Rohrbacher

Details

Start:
13. October 2018
End:
21. October 2018
Event Category:

Venue

SÜDUFER
Haslacher Str. 41
Freiburg, 79115 Germany
Website:
suedufer-freiburg.de
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